Brauchen Wände vor dem Streichen eine Grundierung?

Eine Grundierung ist weder „immer“ noch „nie“ nötig. Entscheidend sind Saugfähigkeit, Flecken, Reparaturen und die Verträglichkeit der Schichten.

Veröffentlicht 21. August 20265 Min.Redaktion SAY MY COLOR
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Was eine Grundierung bewirkt

Eine Grundierung bildet eine vorbereitende Schicht zwischen Untergrund und Deckfarbe. Je nach Produkt kann sie die Saugfähigkeit ausgleichen, die Haftung verbessern, bestimmte Flecken sperren oder Farbwechsel berechenbarer machen.

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Wann ein separater Primer besonders sinnvoll ist

  • neuer poröser Putz, Spachtel oder Gipskarton;
  • lokale Reparaturstellen mit unterschiedlicher Saugfähigkeit;
  • Flecken, die durch wasserbasierte Farbe durchschlagen können;
  • ein starker Wechsel von sehr dunkel zu hell oder umgekehrt;
  • eine schwierige Altbeschichtung, für die der Hersteller eine Haftgrundierung verlangt.
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Und was ist mit „paint + primer“?

Die Angabe „paint + primer“ beschreibt in der Regel die Leistung des Produkts auf einem geeigneten, vorbereiteten Untergrund. Anforderungen an poröse, verschmutzte oder schwierige Flächen entfallen dadurch nicht. Die verlässlichste Quelle ist das technische Datenblatt des gewählten Systems.

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Praktische Faustregel

Ist die Wand tragfähig, bereits kompatibel beschichtet, sauber, matt und frei von problematischen Flecken, kann eine separate Grundierung entfallen – sofern der Hersteller der neuen Farbe dies zulässt. Bei uneinheitlichem oder fraglichem Untergrund ist eine vorbereitende Schicht meist günstiger als eine spätere Nacharbeit des Finishs.

Wählen Sie eine Grundierung nicht nur wegen der Bezeichnung „universal“: Untergrund und Deckfarbe müssen als System miteinander verträglich sein.
Quellen und Methodik · 1

Dieser Artikel ist ein eigenständiger redaktioneller Ratgeber von SAY MY COLOR. Quellen dienen der Faktenprüfung; Texte, Abbildungen und Markenauftritt der Herausgeber werden nicht reproduziert.

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