Wandfarbe vor dem Streichen richtig testen
Ein kleiner Farbfächer ist gut für die Vorauswahl; den endgültigen Farbton sollten Sie jedoch mit einem großen echten Muster im Raum prüfen.
Farbpalette des Artikels
Warum ein kleines Muster nicht ausreicht
Farbe wird immer im Zusammenhang mit Fläche und Umgebung wahrgenommen. Auf einer kleinen Karte liegt sie neben Weißraum und Ladenlicht, an der Wand neben Boden, Decke, Möbeln und Schatten. Ein Muster dient daher der Vorauswahl, nicht als alleinige Bestätigung.
Machen Sie das Muster groß genug
Sie können eine Testfläche an der Wand streichen oder eine separate bewegliche Platte verwenden. Letztere lässt sich bequem ans Fenster, in eine dunkle Ecke und an verschiedene Wände stellen, ohne viele Testflecken auf dem Untergrund zu hinterlassen.
Betrachten Sie die Farbe unter realen Raumbedingungen
- morgens bei natürlichem Licht;
- zur Tagesmitte;
- abends unter Ihren üblichen Leuchten;
- neben Boden, Türen, Möbeln und Textilien.
Berücksichtigen Sie das Finish
Der Glanzgrad beeinflusst die Lichtreflexion, daher kann derselbe Farbton matt und seidenmatt unterschiedlich wirken. Wenn das Endprodukt bereits feststeht, testen Sie möglichst mit demselben oder einem sehr ähnlichen Finish.
Versuchen Sie nicht, die perfekte Farbe in fünf Minuten zu finden
Lassen Sie die Muster mindestens einen vollständigen Tages- und Abendlichtzyklus im Raum. Sind zwei Farbtöne sehr ähnlich, entfernen Sie jeweils einen Kandidaten und vergleichen Sie erneut. Dieses Vorgehen ist meist verlässlicher als eine schnelle Entscheidung am Farbfächer und der sofortige Kauf einer großen Menge.
Praktisch ausprobieren
Farbe aus einem Foto aufnehmen
Nutzen Sie das Foto als Ausgangspunkt und bestätigen Sie den endgültigen Farbton mit einem echten Probeanstrich.
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Dieser Artikel ist ein eigenständiger redaktioneller Ratgeber von SAY MY COLOR. Quellen dienen der Faktenprüfung; Texte, Abbildungen und Markenauftritt der Herausgeber werden nicht reproduziert.