Warum Wandfarbe bei unterschiedlichem Licht anders wirkt
Ein Muster aus dem Geschäft und die fertige Wand können wie zwei verschiedene Farbtöne wirken. Häufig liegt es am Licht, nicht an der Farbe.
Farbpalette des Artikels
Farbe existiert immer zusammen mit Licht
Eine Oberfläche sieht nicht zu jeder Tageszeit gleich aus: Intensität, Richtung und Farbtemperatur des Lichts verändern sich. Ein neutrales Grau kann morgens kühler und abends wärmer wirken. Besonders deutlich sind solche Veränderungen bei Weiß-, Grau- und komplexen Neutraltönen.
Die Fensterausrichtung spielt eine Rolle
- Nordlicht wirkt häufig kühler – warme Untertöne können diesen Eindruck ausgleichen;
- Südräume erhalten starkes, vergleichsweise warmes Licht – viele Farben wirken heller;
- Osträume verändern sich deutlich vom hellen Morgenlicht zum späteren kühleren Schatten;
- Westlicht wird am Nachmittag stärker und wärmer.
Auch Kunstlicht verändert den Farbton
Warmes Lampenlicht verstärkt gelbe und rote Anteile, kühleres Licht betont Blau- und Grüntöne. Ein tagsüber gewählter Farbton sollte deshalb abends unter den tatsächlich genutzten Leuchten geprüft werden.
So verringern Sie das Fehlerrisiko
- einen echten Probeanstrich machen und nicht nur am Bildschirm auswählen;
- das Muster mindestens morgens, tagsüber und abends prüfen;
- ein großes Muster an verschiedenen Wänden testen;
- die Farbe neben Boden, Möbeln, Vorhängen und festen Materialien des Raums beurteilen.
Praktisch ausprobieren
Farbe untersuchen
Stellen Sie einen Farbton zusammen und vergleichen Sie seine Werte vor dem echten Probeanstrich.
Werkzeug öffnenQuellen und Methodik · 2
Dieser Artikel ist ein eigenständiger redaktioneller Ratgeber von SAY MY COLOR. Quellen dienen der Faktenprüfung; Texte, Abbildungen und Markenauftritt der Herausgeber werden nicht reproduziert.