Matte oder seidenmatte Farbe: Was passt besser für Wände?
Eine matte Oberfläche wirkt ruhiger und kaschiert Unebenheiten besser; Seidenmatt ist in stark genutzten Bereichen praktischer. Es gibt jedoch wichtige Unterschiede.
Farbpalette des Artikels
Der wichtigste Unterschied ist die Lichtreflexion der Oberfläche
Matte Farbe reflektiert wenig Licht und wirkt gleichmäßiger und tiefer. Seidenmatt besitzt einen weichen, sichtbaren Glanz; bei Streiflicht erscheint die Wand plastischer. Deshalb kann derselbe Farbton in beiden Finishes unterschiedlich wirken.
Wann matte Farbe sinnvoller ist
Ein niedriger Glanzgrad betont Mängel weniger. Die Reinigungsbeständigkeit hängt jedoch von der konkreten Rezeptur ab: Moderne hochwertige matte Produkte können deutlich praktischer sein als das alte Bild von „nicht abwaschbarer matter Farbe“.
- große Wände in Wohn- oder Schlafzimmern, wenn ein ruhiger Hintergrund gewünscht ist;
- Decken;
- Untergründe mit kleineren sichtbaren Unebenheiten;
- Räume, in denen Reflexionen von Fenstern und Leuchten möglichst gering sein sollen.
Wann Seidenmatt praktischer ist
Seidenmatt lässt sich meist leichter reinigen, zeigt aber Erhebungen, Spachtelwellen und ungleichmäßige Vorbereitung deutlicher. Vor dem Streichen lohnt sich deshalb eine Kontrolle der Wand bei Streiflicht.
- Flure und stark frequentierte Bereiche;
- Kinder- und Familienzimmer;
- Oberflächen, die häufiger abgewischt werden müssen;
- Bereiche, in denen ein leichter Glanz Teil der Gestaltung ist.
Wählen Sie nicht nur nach der Finish-Bezeichnung
Die Abgrenzung zwischen matte, eggshell, satin und low-lustre unterscheidet sich je nach Marke. Vergleichen Sie die technischen Daten des konkreten Produkts: Glanzgrad, zulässige Reinigung, Einsatzbereich und Anforderungen an den Untergrund.
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Dieser Artikel ist ein eigenständiger redaktioneller Ratgeber von SAY MY COLOR. Quellen dienen der Faktenprüfung; Texte, Abbildungen und Markenauftritt der Herausgeber werden nicht reproduziert.